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und plötzlich sterben meine Fische..


Das Problem: Ein Aquarium, alles ist so wie man es machen soll und nun sterben die Insassen, einer nach dem anderen...

Die häufigste Ursache bei Fisch-Sterben in einem Aquarium ist STRESS!
Man verstehe es so: die Fische, ganz egal welche Gattung, Familie oder Herkunft, sind zwangsweise im Aquarium erhöhtem Stress ausgeliefert. Das ist zum Einen darauf begründet, dass die Fisch-Dichte in natürlichen Gewässern deutlich geringer als im Aquarium ist. Wenn diese jetzt in einen dicht gefüllten Wasserglaskasten einziehen ist es nachvollziehbar, das das darin wimmelnde 'ZUVIEL' zwangsweise STRESS verursacht.

Zum Anderen hantiert der "Otto-Normal-Aquarianer" ständig im Aquarium herum. Die Folge: die Fische können sich nicht an ihre Unterkunft gewöhnen, sind ständigen Revierkämpfen ausgeliefert.

Ein zweiter Punkt: UNVERTRÄGLICHKEITEN gegenüber den Beifischen:
Jede Fischgattung/Art hat eigene Verhaltensmuster: die eine Art lebt eher ruhig zurückgezogen, eine Andere ist dagegen sehr Schwimmfreudig.
Wenn man nun zum Beispiel eine Art pflegen möchte die eher ruhige Bahnen zieht, dann ist es nicht verwunderlich dass sie kümmert wenn neben ihm in ständiger Bewegung Fische umherziehen die einen deutlicheren Bewegungsdrang haben. Über Kurz oder Lang wird der 'ruhigere Geselle' zu kränkeln beginnen.

Der Dritte Aspekt - Das Wasser:
Es erklärt einem die Logik: wenn man Fische Bsplw. aus ihren Herkunfts-Gewässern mit leicht angesäuertem Wasser (unter PH 6,00) in leicht basisches ( über PH 8,5) setzt, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann!

PH 0 ist extrem sauer - Salz-Säure 3,5prozentig
PH 7 ist neutral
PH 14 ist extrem basisch - Natron-Lauge 30prozentig

Hier erfährt man (aus verkaufsstrategischen Gründen) oft vom Verkäufer oder Züchter, dass die Fische schon seit Generationen in seinem Wasser ohne nennenswerte Ausfälle gepflegt werden. Der Kunden-Verstand suggeriert einem zudem: "na, der kennt sich aus und das ist ja dann auch für mich so in Ordnung"
Wenn man aber an die Tatsache zurückdenkt, wie lange die Evolution die Tierwelt an bestimmte Umstände angepasst hat, dann wird einem schnell klar, dass da der Mensch nicht mal eben GOTT spielen kann...

Auch spielt die WasserQUALITÄT einen etscheidende Rolle - ich schreibe es betont deutlich um es verständlich zu machen: die Fische scheiden zwangsweise ihre Stoffwechselprodukte in Form vom festen und wässrigen Bestandteilen in ihr Aquarium aus, das ist Fakt! Nun stellt sich die Frage was passiert damit, denn auflösen können sich diese Dinge nicht! Zum Einen setzen sich einige Teile am Bodengrund ab, andere werden in den Filter eingesaugt und festgehalten = mechanische Filterung. Sie sind jetzt fast nicht sichtbar aber dennoch da. Nun leben im Filter Bakterien die diese Stoffe verwerten und umwandeln, aber sie sind immernoch da!
->Stichwort Wasserbelastung! Fische leben nun in diesem Wasser und atmen es ein... Durch die extrem beengten Lebensverhältnisse kann hier die Natur nicht alles komplett umarbeiten und neutralisieren wie in den natürlichen Gewässern und so kann es mangels Wasserwechseln (einen teil alten Wassers raus und frisches Leitungswasser wieder rein) zu Krankheiten kommen bis am Ende der Fisch daran zugrunde geht. Die generelle Wasserwechsel-Empfehlung sagt: 1/3 des Wassers wechseln/durch frisches ersetzen. Ich muss nicht extra erwähnen, dass man hier durch sparsamere Fütterung schon erheblich die Millieu-Umstände verbessern kann!

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Ich verweise im Anschluss an diesem Artikel gerne nochmal an diese Seiten:
° Fische Vergesellschaften
° zu aller-erst
° Allgemeine Beckeneinrichtung
° Wasser

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