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Placidochromis phenochillus 'mdoka'
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-> P.phenochillus 'Tanzania'
-> P. 'Gisseli'

Bilder unter dem jeweiligen Beitrag!

Thumbnail 1 Placidochromis penochillus Maul

weitere Namen / Handelsname: Placidochromis white Lips

Einteilung: Non-Mbuna, Utaka (sandiger Grund / wenige Gesteinsformationen - Utaka ist die Bezeichnung von den Einwohnern des Gebietes)

Verbreitung: Nordwestküste und Nordost-Küste des Malawisee, unterhalb der 15-Meter-Marke

Größe Männchen über 15 cm. Weibchen bleiben etwas kleiner (ca. 12 cm).

Thumbnail 2 Placidochromis penochillus Wildfang
Unterscheidung: Der Körper ist von der Gestalt sehr dem P. electra ähnlich. Das unregelmäßige Fleckenmuster bei der Tanzania-Art ist bei jedem Individuum der Art unterschiedlich ausgebildet und beginnt sich mit der Größe von etwa 5 cm auzubreiten.
Populationen des Nord-Ost-Ufers tragen breite senkrecht verlaufende Bänder auf silbrigen Grund.
Der Placidochromis phenochillus 'Mdoka' ist entgegen dem Tanzania-Exemplar am gesamten Körper kräftig blau mit dunkleren vertikal verlaufenden schmalen Bändern und die Lippen samt dem vordenen Teil des Unterkiefers ist fast reinweiß (ich sehen hier einen vergleich zu jungen Katzen, die in den Milch-Napf gefallen sind!) Es sind beide Geschlechter der Mdoka´s blau gefärbt mit weißen Lippen, die Weibchen jedoch nicht ganz so kräftig!

Thumbnail 3 Placidochromis penochillus Wildfang
Ernährung: Sandsieber, filtert feine fressbare Partikel aus den oberen Sandschichten. Im Aquarium nehmen sie jede Nahrung an.
P. phenochillus folgt großen Sandsiebern, die beim fressen Sandwolken durch die Kiemen pressen. Sie werden auch durch aufwirbelnden Sand angelockt. Dies ist bei Arbeiten im Aquarium gut zu beobachten.

Ablaichverhalten: bildet kein richtiges Revier und verteidigt auch keine Laichplätze

Eigene Beobachtungen: Die 'Mdoka´s' sind ruhige Cichliden, die sehr gut ohne das weibliche Gegenstück zurechtkommen und sogar in Männergruppen gehalten werden können. Sie beißen sich hierbei sehr selten, jedoch ohne gravierende Verletzungen

Placidochromis phenochillus 'mdoka' - Wildfang-Bock
placidochromis penochillus mdoka Wildfang

Placidochromis penochillus mdoka Wildfang

Maul eines Placidochromis penochillus mdoka Wildfang

Junges phenochillus 'Mdoka' - Wildfang-Weibchen:
weibchen Placidochromis penochillus mdoka

Unbekannte Nachzucht-Generation, Männchen
Placidochromis penochillus mdoka

Placidochromis penochillus mdoka

Bezahnung: Placidochromis phenochillus 'mdoka'
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Bezahnung, Zähne, Zahn, Gebiss, Maul, beißen, Placidochromis phenochillus mdoka
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Placidochromis phenochillus 'Tanzania'

wieder im Bestand: 02.11.2010 - 1/2 Wildfang
Placidochromis phenochillus 'tanzania' Wildfang-Bock

Bilder von einer unbekannten Nachzucht-Generation (26.03.2006)
-> vermutlich eine spätere Nachzucht, denn so hochrückig und gemästet habe ich noch keine wilden P.phenochillus 'Tanzania' gesehen!Placidochromis phenochillus tanzania, penochillus, Malawi Buntbarsch

Placidochromis phenochillus tanzania, penochillus, Malawi Buntbarsch

Placidochromis phenochillus 'gisseli

Im Bestand: Oktober 2010 - 1/4 juvenile Wildfang-Gruppe

Zitat Dr.Andreas Spreinat 27.11.2010:
Placidochromis "Gisseli" ist eine erst seit kurzem bekannte Art, die von Carsten Gissel, einem dänischen Importeuer, an der malawischen Ostküste nördlich Makanjila entdeckt wurde (wann das war, kann ich nicht sagen, aber es ist vermutlich erst ein paar Jahre her).

Nahe der Ortschaft Chiofu betreibt Esther Grant, Frau des verstorbenen Steward Grant ( 11.Oktober 2007 - 70), ein temporäres Camp (Gissel ist in der Regel Gast bei Esther Grant), welches von Gästen genutzt wird. In diesem Bereich, der einige Kilometer südlich zur Grenze zu Mosambik liegt, kann man diesen Fisch über Sandgrund beobachten.

Die Art dürfte sehr eng mit dem an der nördlichen Ostküste in Tansania vorkommenden P. "Phenochilus Tanzania" verwandt sein; vielleicht sind es auch nur geographische Varianten einer Art. In der Haltung dürften sich die beiden jedenfalls nicht wesentlich unterscheiden. Der "Gisseli" ist auch sehr ähnlich zu dem Ostküsten-Electra (P. electra), mit dem aquaristische Verwechselungsgefahr besteht. Allerdings teilen sich diese beiden Arten ein- und denselben Lebensraum bei Chiofu, so dass zumindest in der Natur nicht von Kreuzungen auszugehen ist.

Zitat-Ende

Vielen Dank an Dr. Andreas Spreinat für diesen Bericht, der mir per email zugestellt wurde!

Placidochromis (phenochillus) "Gisseli" - Wildfang Männchen
Pic Date: 26.12.2010

! Die wunderschöne irisirende Farbe im Schulterbereich lässt sich nicht fotorealistisch einfangen. Diese ist ähnlich dem Schwarzlicht nicht wirklich lokalisierbar - dennoch strahlend leucht-blau...
Placidochromis Gisseli

Placidochromis Gisseli

Bezanhnung von Placidochromis gisseli
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